Mes chéres études - mein teures Studium, so der Titel des Kassenschlagers aus Frankreich, dem Buch der 18jährigen Laura D., ihres Zeichens Studentin für Sprachwissenschaften. Darin beschreibt Laura, wie sie als Prostituierte ihr Geld fürs Studium aufbringt, wie sie für 250 Euro die Stunde 50jährige Männer massiertubiert usw.
Die Briten blieben den Franzmännern natürlich nichts schuldig und erklären fix in ihrer Wettkampf-Studie “Sex Work and Students”, dass ca. 10 Prozent der Studentinnen in England sich genötigt sähen, ihr Studium durch Prostitution zu finanzieren.

(Der Traum jeder Studentin - ein rotbezogener Futon)
Wo aber bleibt Deutschland? Zu unserer Beruhigung: Zum Glück gibt es hier sowas nicht. “Zahlenmäßig ist uns nichts bekannt”, meint Imke Buß, Vorsitzende des freien Zusammenschlusses von Studentenschaften. Gut so! Dann können wir völlig beruhigt durch die Oranienstraße in Berlin gehen und sehen natürlich keine Studentinnen, die sich für Geld an den Mann bringen, damit sie eine Bildungschance erhalten.